Vivea... let’s continue: Challenge „Bewerbungsgespräch“
Deine Karriere. Unser gemeinsamer Weg.Blogbeitrag | von Tamara Hähner
Ein paar kleine Tipps und Tricks zum Verfassen eurer Bewerbung haben wir euch ja schon mit an die Hand gegeben.
Doch nun ist es so weit! Ihr habt es geschafft! Eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist in euren Posteingang geflattert!
Ihr habt die erste Hürde gemeistert und jetzt lasst die Korken knallen!
Oder doch (noch) nicht?
Wie meistert ihr das Bewerbungsgespräch am besten? Worauf sollte man achten? Was sollte man anziehen?
Diese oder so ähnliche Fragen geistern den meisten im Kopf umher, sobald sie eine Einladung für ein persönliches Gespräch erhalten haben.
Daher möchten wir euch auch für diesen Fall ein paar kleine Tipps mit an die Hand geben, welche euch Selbstvertrauen für das Gespräch geben.

Vorbereitung ist alles!
Damit ihr Selbstsicherheit ausstrahlen könnt, ist es wichtig, dass ihr euch wohlfühlt und auf euer Wissen vertraut.
Beim Thema „Wohlfühlen“ ist es meist schon hilfreich, wenn ihr euch so kleidet, dass ihr euch gut fühlt.
Natürlich sollte die Kleidung dem Beruf angepasst sein – so wie auch die Kleidung auf eurem Foto für den Lebenslauf (siehe Blogbeitrag „Bewerbungen“). Doch vergesst dabei nicht eure „persönliche Note“.
Im Durchschnitt dauert eure Lehre 3 Jahre - da wäre es schon ungünstig, wenn ihr euch die gesamten 3 Jahre unwohl in eurer Kleidung fühlt und euch verstellen müsstet ... ;)
➥ Kommen wir zu eurem Wissen ...
Bitte macht euch bewusst, dass euer eventuell zukünftiger Arbeitgebender im Normalfall keinerlei fachliche Vorkenntnisse von euch erwartet!
Das Gespräch dient meist dazu, euch persönlich kennenzulernen und festzustellen, ob ihr in das Team passen würdet. Ebenso wird meist auch darauf geachtet, ob eure im Bewerbungsschreiben angepriesene Motivation auch live zu spüren ist.
Also scheut euch nicht, mit strahlenden Augen von euren Hobbys und Leidenschaften zu berichten, die euch auf die Idee gebracht haben, diesen Beruf zu erlernen.
Für euer Vertrauen in euch selbst legen wir euch nahe, euch über die Firma bzw. den Arbeitgebenden im Internet etwas zu informieren.
So könnt ihr auch teilweise im Gespräch die eine oder andere Info einfließen lassen und dem Arbeitgebenden vermitteln, dass ihr genau wisst, für wen ihr gerne arbeiten möchtet.
Das bringt immer ein paar Pluspunkte.
Ebenso ist es von Vorteil, wenn ihr euch bereits vorab ein paar Antworten auf die „unangenehmen Klassiker“ überlegt:
„Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?“, „Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?“, „Warum möchten Sie unbedingt bei uns Ihre Lehre absolvieren?“ usw.
So könnt ihr dann auf jede Frage souverän und gelassen antworten und nichts bringt euch aus dem Konzept.

Das Aufeinandertreffen
Und schon ist es so weit: Die:der potentielle Chef:in oder jemand aus der Personalabteilung kommt auf euch zu und möchte euch begrüßen. Nun heißt es Ruhe bewahren!
Versucht, so gut wie möglich ruhig und gelassen zu bleiben.
Überzeugt mit einem festen Händedruck und blickt der:dem Gesprächspartner:in in die Augen.
Dies zeugt von Souveränität und Authentizität.
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Im Normalfall übernimmt euer Gegenüber die Gesprächsführung.
Sollte das Gespräch doch mal ins Stocken geraten (und zur Beruhigung eurer Nerven) könnt ihr euch gerne vorab ein paar unverfängliche Themen überlegen, mit welchen ihr „unangenehme Stille“ vermeidet.
Nach der Begrüßung könntet ihr euch zum Beispiel (nochmals) für die Einladung zum Gespräch bedanken. Dadurch lauft ihr der:demjenigen nicht einfach nur hinterher, sondern beginnt auch gleich ein bisschen Smalltalk und zeugt von eurer guten Kinderstube.
Auch könntet ihr die Größe oder die Architektur des Gebäudes bewundern (wenn angemessen) – wer hört nicht gern, dass seine Firma oder sein Arbeitsplatz beeindruckend ist ...
➥ Der „Showdown“
Ihr seid endlich im vorgesehenen Raum angekommen und ihr werdet gebeten, euch einen Platz zu suchen. Was harmlos klingt, stellt für die meisten Arbeitgebenden bereits einen kleinen Test dar.
Setzt ihr euch an einem länglichen Tisch an die kurze Seite, könnten manche den Eindruck gewinnen, dass ihr zu dominant agiert.
Zu vergleichen mit den klassischen Bildern einer Familie beim Abendessen – hier sitzt meist der Vater, als Familienoberhaupt, an der Stirnseite des Tisches.
Wenn ihr euch also um eine Lehrstelle bewerbt, wäre es angemessener, an einer der länglichen Seiten Platz zu nehmen.
So kann es also durchaus sein, dass euch verschiedene bequeme Sessel um einen runden Tisch herum zur Auswahl stehen.
Hier hört ihr am besten auf euer Bauchgefühl und sucht euch vielleicht einen aus, der eurer Meinung nach für ein gutes Gespräch am besten platziert ist.
Sind wir mal ehrlich – die meisten möchten einfach nur nett sein und euch etwas Gutes tun.
Doch bei „alt eingefleischten“ Arbeitgebenden kann das Ganze auch einen kleinen Hintergedanken haben.
Damit ihr auf der sicheren Seite seid: Wählt immer das Glas Wasser – dies zeugt (angeblich) von Bescheidenheit.
Für viele wäre es nun sehr verlockend, das Wasserglas mit den Händen zu umklammern, nur damit diese beschäftigt sind. Doch dies wäre eher ein Indiz für mangelnde Selbstkontrolle.
Daher lasst das Glas dort stehen ,wo es ist, und legt die Hände locker in den Schoß.
Achtet auch darauf, nur ab und zu davon zu trinken und es nicht für „Gedenkpausen“ zu nutzen.
➥ Das Finale
Zum Abschluss des Gesprächs könnt ihr nochmals mit einem sicheren Händedruck, einem freundlichen Dankeschön und einer höflichen Verabschiedung punkten.
Verlasst den Raum mit aufrechter Haltung – so könnt ihr ein letztes positives Bild schaffen.
Sobald ihr außer Sichtweite seid, dürft ihr gerne kurz innehalten und euch selbst auf die Schulter klopfen, wie toll ihr das alles gemeistert habt!
Kleiner Insider-Tipp
Bei uns in den Vivea Hotels wird immer auf eine angenehme Wohlfühlatmosphäre während eines Bewerbungsgesprächs geachtet und eure Gesprächspartner:innen sind euch gegenüber immer wohlgesonnen.
Falls ihr uns auf die Probe stellen möchtet – hier findet ihr unsere derzeit zu besetzenden Lehrstellen.
Wir freuen uns auf euch!

Tamara Hähner | People & Culture - Künig GmbH

