ViveaMeine Gesundheit - was kann ich selbst dafür tun?
Blogbeitrag | von Martina Schmidhuber
In einem Unternehmen, das sich der Gesundheitsförderung von Gästen in einem erholsamen Umfeld annimmt, sollten die Mitarbeitenden nicht auf ihre eigene Gesundheit vergessen. Das ist im Arbeitsalltag manchmal gar nicht so einfach. Deshalb soll unser erster Vivea Karriere-Blogbeitrag genau diesem Thema gewidmet werden.
Wir wissen, dass man im Leben nicht alles in der Hand hat. Gesundheit ist einer dieser Bereiche, in dem wir auf ein Quäntchen Glück angewiesen sind. Dennoch gibt es einiges, das wir selbst tun können, um gewissen Erkrankungen vorzubeugen und uns wohlzufühlen.

Ernährung
Eine wichtige Säule, die unsere Gesundheit trägt, ist die Ernährung.
Damit alles im Körper reibungslos funktionieren kann (z. B. Nieren, Blutdruck), ist es wichtig, genug alkohol- und koffeinfreie Flüssigkeit zuzuführen (etwa 1,5 Liter pro Tag).
Bei den Speisen sollte man frisch Gekochtes wegen der Nährstoffe Fertiggerichten vorziehen. Müsli mit Früchten zum Frühstück gibt mehr Kraft und Energie für den Tag als ein Weißbrot mit Honig, weil es mehr Ballaststoffe enthält.
Grundsätzlich ist Ernährung sehr individuell
und jede:r sollte spüren, was ihm:ihr guttut. Unverträglichkeiten müssen abgeklärt und die Ernährung entsprechend angepasst werden. Eine Salami-Pizza um 22.00 Uhr ist allerdings den meisten Menschen nicht zuträglich, wenn sie eine Stunde später schlafen gehen, weil der Körper dann erst verdauen muss und nicht zur Ruhe kommt. Ebenso sollten koffeinhaltige Getränke am Abend vermieden werden, weil auch sie das Einschlafen beeinträchtigen können. Alkohol in kleinen Mengen ist kein Schaden. Aber: die Menge macht das Gift. Ab und an ein kleines Bier oder ein Glas Wein zum Abendessen dürfen also sein, denn auch Genuss trägt zum Wohlbefinden bei.

Balance zwischen Ruhe und Bewegung
Apropos Schlaf: Ein gesunder Schlaf – d.h. ausreichend und mit erholsamen Tiefschlafphasen – ist wesentlich für die Regeneration von Körper und Geist.
Wer gut schläft, fühlt sich am nächsten Morgen ausgeruht und bereit für den Tag.
Bewegung – joggen, Rad fahren, klettern, schwimmen usw. – sollte in den Alltag integriert werden, wenn man einer sitzenden Tätigkeit nachgeht. Wenn man den ganzen Tag auf den Beinen ist, können Meditation, Yoga oder Qigong ein guter Ausgleich sein.
Studien zeigen übrigens,
dass es für unser Gehirn gesünder ist, einer freudvollen Bewegung nachzugehen als einer, bei der man sich nicht wohlfühlt. Konkret: Es kann gesünder sein, eine flotte Runde im Wald spazieren zu gehen, als sich im Fitness-Studio an Geräten zu plagen. Ähnlich wie bei der Ernährung gilt es also auch hier, auf sich zu hören und die Art der Bewegung, die einem liegt und Freude bereitet, in den Alltag zu integrieren.
Es lohnt sich, Verschiedenes auszuprobieren!

Geistige Aktivität
Neben der körperlichen Fitness ist auch die geistige Fitness ganz wesentlich für unsere Gesundheit.
Körper und Geist/Psyche sind nicht voneinander getrennt, nicht umsonst gibt es viele psychosomatische Erkrankungen.
Für die geistige Fitness ist es wichtig, auch einmal ein Buch zu lesen und sich auf neue Inhalte einzulassen. Das kann das Erlernen eines Musikinstruments sein, aber auch der Inhalt einer Doku zu einem Thema, mit dem man sich sonst nicht beschäftigt. Sitcoms zu schauen, kann der Erholung dienen, regt das Gehirn aber nicht im positiven Sinne an.
Paartanz
ist übrigens eine hervorragende Kombination aus geistiger und körperlicher Aktivität, denn man muss bei den Tanzschritten mitdenken und betätigt sich gleichzeitig körperlich.

Soziale Kontakte
Menschen, mit denen man sich gut versteht und mit denen man lachen kann, sind eine Wohltat für unsere Gesundheit. Inzwischen ist wissenschaftlich erwiesen, dass Einsamkeit krank macht.
Wer sich oft einsam fühlt, ist weniger gesund, sowohl körperlich (z. B. Bluthochdruck) als auch psychisch (z. B. Depressionen).
Aber auch hier gilt es, sich selbst zu kennen und zu erkennen, ob ein Kontakt wirklich bereichernd ist. Wenn man sich nach einem Treffen ausgelaugt fühlt, hat man es mit einem sogenannten Energievampir zu tun.
Energievampire
können wir im Beruf nicht immer vermeiden, in unserer Freizeit jedoch sollten wir auf einen guten Ausgleich achten und uns mit Menschen umgeben, die uns guttun.
Introvertierte Menschen, die gerne alleine sind, sollten sich nicht zwingen, in Gesellschaft zu sein. Bei den sozialen Kontakten zählt die Qualität, nicht die Quantität.
ViveaAUSBLICK
-> Um unseren Mitarbeitenden die Förderung ihrer eigenen Gesundheit zu erleichtern, arbeiten wir gerade an TikTok-Videos, in denen alltagstaugliche Übungen vorgestellt werden.
Fortsetzung folgt!
Weiterführende Literatur:
Christensen, Julia F./Chang, Dong-Seon: Tanzen ist die beste Medizin. Warum es uns gesünder, klüger und glücklicher macht. Hamburg: Rowohlt 2018.
Pfitzer-Bilsing, Anne: Alzheimer vorbeugen durch Bewegung, online:
https://www.alzheimer-forschung.de/demenz/vorbeugen/bewegung/ (11.03.2025)
Spitzer, Manfred: Einsamkeit – die unerkannte Krankheit, München: Droemer 2018.

Martina Schmidhuber | Leitung People & Culture - Künig GmbH

