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Wie wird man eigentlich Hoteldirektorin?

Martina Schmidhuber im Gespräch mit Maria Wagenhofer, Direktorin im Vivea Hotel Bad Schönau Zum Landsknecht.

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Liebe Maria, du bist Direktorin im Vivea Hotel Bad Schönau Zum Landsknecht. Wie verlief dein Werdegang bis hierher?


Seit 1995 bin ich im Hotel Zum Landsknecht tätig, als Rezeptionistin wagte ich die ersten Schritte im Unternehmen.

Über die Rezeptionsleiterin (von 1996 bis 1998), später über die Hausdame (von 1998 bis 2000) stieg ich innerhalb von 5 Jahren zur Direktionsassistentin auf.

Diese Funktion übte ich 21 Jahre aus. Seit 1. April 2021 bin ich die Hoteldirektorin des Hauses Zum Landsknecht in Bad Schönau. 

Ich bin sehr stolz, Teil dieses Unternehmens zu sein.

Braucht man eine spezielle Ausbildung, um Hoteldirektorin zu werden?

Benötigt wird eine Ausbildung im Hotel- und Gastgewerbe, entweder ein abgeschlossener Lehrberuf in den Bereichen Küche, Service oder Hotel- und Gastgewerbeassistenz. Ideal ist die Absolvierung einer HBLA (Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe) – welche ich abgeschlossen habe – oder Ähnliches.

Warum hast du dich damals, im Jahr 2021, im Vivea Hotel Bad Schönau Zum Landsknecht beworben? Was reizte dich an der Position als Hoteldirektorin?



Es war das Vertrauen in meine Fähigkeiten, die ich mir in meiner langen Laufbahn im Hotel Zum Landsknecht angeeignet habe. Geschuldet waren diese Fähigkeiten meiner Neugierde und Interesse am Unternehmen.

Der Reiz für diese Position ist einfach erklärt. Ein Betriebsklima zu erleben, ist die eine Sache … als Hoteldirektorin dafür zu sorgen und Verantwortung zu übernehmen, die andere.

Was macht das Vivea Hotel Bad Schönau Zum Landsknecht zu einem besonderen Arbeitsort für dich?


Es sind die Zusammenarbeit mit einem großartigen Team, die Begegnungen und Gespräche mit den Gästen in einem wunderschönen Hotel.

Wie darf man sich nun deinen Arbeitsalltag als Hoteldirektorin vorstellen?


Meine Arbeit ist allumfassend.

Mein Arbeitsalltag beginnt meist mit der Erkundigung nach Vorfällen im Hotel, die außerhalb jeglicher Norm stehen … die vor allem Entscheidungen meinerseits abverlangen. Natürlich begleiten mich die Themen der Auslastung, Statistik, Ausgestaltung der Abteilungsleitungsbesprechungen, Umsetzung von Besprechungsinhalten, Organisation von besonderen Veranstaltungen, Beschwerdewesen und die damit verbundene Anordnung von Verbesserungen. Lob und Auszeichnung von Mitarbeitenden, Einstellung und Entlassung derselben uvam.

Für mich sehr zentral ist auf jeden Fall die Gästebetreuung … das Zuhören, ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie „zu Hause“ angekommen sind.

Hast du noch persönliche Ziele als Hoteldirektorin? Kann man darüber hinaus noch etwas erreichen?


Wenn mit der Fragestellung die berufliche Laufbahn gemeint ist, so ist der Zenit erreicht.
Das bedeutet aber nicht, dass man nicht neue Ziele in seiner Verantwortung für sich und seine Mitarbeitenden definiert – vor allem dem ständigen Schritthalten mit der Digitalisierung und die damit verbundenen Erneuerungen.

Was möchtest du Menschen raten, die auch Interesse haben, als Hoteldirektor:in tätig zu werden?


Neben der notwendigen Ausbildung ist wohl der Glaube an sich selbst, an die eigenen Fähigkeiten von enormer Bedeutung. Ich würde jedem raten, der:die Hoteldirektor:in werden möchte: Sei leidenschaftlich für Gastfreundschaft, sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, und verliere nie den Blick für Details.

Eine gute Hoteldirektorin ist nicht nur Managerin, sondern auch Gastgeberin, Motivatorin und Vorbild. Es braucht Durchhaltevermögen, Organisationstalent und es geht vor allem darum, Mitarbeitende zu motivieren und Gästen ein besonderes Erlebnis zu bieten – und jeden Tag ein kleines Stück dazu beizutragen, für sie täglich etwas besser zu machen.

Sammle Erfahrung in verschiedenen Abteilungen, bleib neugierig, lerne ständig weiter – und vor allem: Sei authentisch.

Vielen Dank für das sympathische Gespräch!

Vivea P & C Team | Martina Schmidhuber

   Martina Schmidhuber | Leitung People & Culture - Künig GmbH