ViveaWie wird man eigentlich Therapieleiter in einem Vivea Hotel?
Deine Karriere. Unser gemeinsamer Weg.Martina Schmidhuber im Gespräch mit Daniel Haasz, Therapieleiter im Vivea Hotel Bad Vöslau
Hallo Daniel!
Du bist seit 2012 Mitarbeiter im Vivea Hotel Bad Vöslau. Wie verlief dein Werdegang bis zum Therapieleiter? Würdest du bitte von deiner Karriere berichten?
Eigentlich habe ich schon 2011 im Vivea Hotel Bad Vöslau angefangen – nämlich als Praktikant im Zuge meiner Ausbildung zum Medizinischen Masseur. Damals habe ich ein Praktikum hier im Haus absolviert.
2012, nach erfolgreicher Prüfung, wurde ich dann als Medizinischer Masseur im Vivea Hotel Bad Vöslau angestellt. Danach habe ich einige Jahre in der Therapie gearbeitet und immer wieder auch an der Therapierezeption ausgeholfen. Dadurch habe ich einen guten Einblick in die organisatorischen Abläufe und die Arbeit im Hintergrund bekommen.
Später wurde die Position der stellvertretenden Therapieleitung frei und ich habe mich beworben. So war ich rund ein Jahr als Stellvertreter tätig. 2019 habe ich schließlich die Leitung übernommen.
Seitdem waren es auf jeden Fall spannende Zeiten: zuerst Corona, zuletzt der Umbau.
Langweilig ist es bis heute nicht geworden!
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Warum hast du dich damals schon als Praktikant im Vivea Hotel Bad Vöslau beworben? Was war der Impuls? Und wie kam es so weit, dass du hier dann sogar eine fixe Arbeitsstelle angenommen hast?
Beim Praktikum war es anfangs eigentlich ganz pragmatisch: Ich habe damals in Bad Vöslau gewohnt und es hat sich einfach gut ergeben.
Der Therapiebereich und vor allem die Kältekammer waren damals schon etwas Besonderes, und die Kolleg:innen waren sehr nett. Nach den sechs Monaten hatte ich das Haus natürlich schon sehr gut kennengelernt.
Nach dem Praktikum war ich beruflich noch kurz in Baden und in Wien. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sich die Möglichkeit ergeben hat, im Vivea Hotel Bad Vöslau als Medizinischer Masseur anzufangen. Einige Kolleg:innen kannte ich zu diesem Zeitpunkt schon sehr gut, und die Freude über das Wiedersehen war natürlich groß.
Auch die Gäste sind mir aus meiner Praktikumszeit sehr positiv in Erinnerung geblieben. Damals hatten wir schon viele Stammgäste, und selbst in sechs Monaten lernt man unglaublich viele Menschen kennen.
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Das heißt, du hast das ganze Umfeld sehr positiv erlebt. Kann man das so sagen?
Ja, genau. Ich habe mich damals schon sehr wohlgefühlt und hatte eigentlich schon während des Praktikums den Wunsch, später einmal hier zu arbeiten.
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Was macht das Vivea Hotel Bad Vöslau zu einem besonderen Arbeitsort für dich – wenn du es auf den Punkt bringen müsstest?
Für mich ist es die Mischung aus einem guten Arbeitsklima, netten Kolleg:innen, dem Kontakt mit den Gästen und den täglich neuen Herausforderungen.
Kein Tag ist wirklich wie der andere, und genau diese Abwechslung macht die Arbeit für mich besonders.
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Kannst du deinen Arbeitsalltag etwas näher beschreiben – gibt es einen solchen überhaupt, wenn die Tage so unterschiedlich sind? Was sind deine täglichen Aufgaben?
Der Großteil meiner Arbeit besteht aus Organisation und Koordination, aus der Mitarbeitereinteilung und natürlich aus der Betreuung des Teams.
Dazu kommen immer wieder kleinere oder größere Herausforderungen, die spontan gelöst werden müssen. Zum Beispiel, wenn ein Gerät nicht funktioniert und man sich mit Technikern oder einer Firma abstimmen muss.
Am Ende geht es darum, den Überblick zu behalten und dafür zu sorgen, dass der Ablauf in der Therapie sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Gäste möglichst reibungslos funktioniert.

Wie viele Mitarbeitende hast du denn aktuell?
Knapp 50, alles zusammengerechnet:
Masseur:innen, Diätolog:innen, Physiotherapeut:innen, Sportwissenschaftler:innen, Psycholog:innen und Ärzt:innen sowie die Mitarbeitenden der Therapierezeption und des Arztsekretariats.
Das ist ein großes Team mit viel Verantwortung!
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Wie sind deine Arbeitszeiten? Wie flexibel sind diese?
Meine Arbeitszeiten richten sich schon stark nach dem Therapiebetrieb, weil in dieser Zeit natürlich der Großteil der Aufgaben anfällt.
Ich habe meine Arbeitszeiten so angepasst, dass ich auch auf Krankenstände oder kurzfristige Änderungen reagieren kann. Deshalb beginne ich meistens schon mindestens eine halbe Stunde vor Therapiebeginn und bin auch während des laufenden Therapiebetriebs da.
Dafür habe ich mir einen freien Nachmittag unter der Woche eingerichtet, den ich auch sehr gerne mit meinen Kindern verbringe.
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Eine Work-Life-Balance ist also auch für dich als Therapieleiter möglich!
Ja, auf jeden Fall. Eine gewisse Flexibilität ist auch in dieser Position möglich, wenn die Abläufe gut organisiert sind.
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Jetzt führst du bereits ein Team mit knapp 50 Personen und hast viel Verantwortung. Hast du noch weitere berufliche Ziele hier im Vivea Hotel Bad Vöslau?
Im Moment bin ich mit meiner Position sehr zufrieden. Gerade durch den Umbau des Hotels haben sich wieder viele neue Möglichkeiten, Aufgaben und Ideen ergeben.
Jetzt ist der Umbau vorbei – und trotzdem gibt es noch unglaublich viele Dinge, die man umsetzen und weiterentwickeln möchte.
Es gibt also noch genug Aufgaben und Ideen für die nächste Zeit. Und wer weiß, was sich in den nächsten Jahren noch ergibt.
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Was möchtest du Menschen raten, die auch Interesse haben, in der Therapieabteilung eines Vivea Hotels oder eines Tages als Therapieleiter:in zu arbeiten? Welche Kompetenzen sollte man unbedingt mitbringen?
Geduld, Freundlichkeit und vor allem Freude am Umgang mit Menschen.
Man hat jeden Tag mit sehr vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zu tun – sowohl bei den Mitarbeitenden als auch bei den Gästen.
Über die Jahre lernt man dadurch unglaublich viele Menschen kennen und einige bleiben einem auch lange im Gedächtnis.
Als Therapieleiter:in sollte man zusätzlich gut organisieren können, auch in stressigen Situationen ruhig bleiben und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.
Letzte Frage:
Möchtest du abschließend noch etwas sagen?
15 Jahre sind eigentlich wirklich schnell vergangen. Ich habe in dieser Zeit viel erlebt und viel gelernt. Es gab viele lustige, aber natürlich auch anstrengende Tage.
Wenn ich zurückblicke, hat sich in dieser Zeit unglaublich viel verändert. Umso mehr freue ich mich auf die kommenden Jahre und bin gespannt, was noch alles kommt.
Herzlichen Dank fürs Gespräch, Daniel, und weiterhin viel Freude!

Martina Schmidhuber | Leitung People & Culture - Künig GmbH



