ViveaNachhaltigkeit in der Vivea-Gruppe
13 Maßnahmen aus dem HotelalltagDieser Blogbeitrag soll einen Einblick geben, wie Nachhaltigkeit in den Vivea Hotels und im DAS SIEBEN ganz praktisch aussieht, ohne Anspruch darauf, dass alles bereits perfekt ist:
1. Wassersparen ohne Komfortverlust
Mit Hilfe von Durchflussbegrenzern konnte der Verbrauch pro Minute gesenkt werden. Für Mitarbeitende und Gäste bedeutet das: weniger Wasserverbrauch bei gleichbleibender Nutzbarkeit.
2. Abfalltrennung mit klaren Strukturen
Auf allen Etagen gibt es Trennmöglichkeiten. Das sorgt für einheitlichere Abläufe, spart Zeit und hilft dabei, Ressourcen korrekt zu trennen. Ebenso versuchen wir durch festgelegte Maßnahmen, Ressourcen wie Lebensmittel nicht zu verschwenden oder zurück in einen Kreislauf zu bringen, anstatt einfach wegzuschmeißen: sei es durch das First-in-First-out-Prinzip, das Zero-Waste-Menü, Initiativen wie TooGoodtoGo, bewusster Einkauf mit Mehrwegbehältern, um Einwegplastik zu vermeiden, oder die Rückgabe von Altspeiseöl zur Weiterverarbeitung zu Bio-Diesel. Das gesamte Team und unsere Gäste tragen auf diesem Wege täglich dazu bei, dass weniger Müll entsteht und wertvolle Ressourcen im Kreislauf bleiben.
3. Regionale Lebensmittel & transparente Herkunft
Wir bevorzugen regionale Produzenten. Das stärkt das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Produkte, mit denen sie täglich arbeiten, und zeigt unseren Gästen, welche Vielfalt wir in den unterschiedlichen Regionen zu bieten haben.
4. Mobilität für Gäste und Team
Kostenlose Nutzung und Kommunikation der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region, standortabhängige Shuttle-Angebote (je nach Hotel auch mit modernen, emissionsärmeren Fahrzeugklassen), E-Bike-Angebote, E-Ladesäulen, klimafreundliche Soft Activities – all das unterstützt eine nachhaltigere Mobilität und entlastet Parkflächen und Umwelt.
5. Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen
Alle Hotels beziehen Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Dazu gehören überwiegend Wasserkraft sowie ergänzend Wind- oder Solaranlagen der Versorger.
6. Photovoltaik – ein eigener Beitrag zur Eigenstromproduktion
Alle Standorte verfügen über Photovoltaikanlagen, die einen Teil des Strombedarfs selbst erzeugen (liegt zwischen 10-20 %). Die erzeugten Mengen variieren je nach Standort. Sie entlasten das Gesamtsystem, ohne dass Mitarbeitende im Alltag etwas verändern müssen.
- ein Teil des Stroms stammt direkt vom eigenen Dach
- reduzierte Abhängigkeit vom externen Netz
- langfristig stabilere Energiekosten
7. Wärmebezug abhängig vom jeweiligen Standort
Unsere Hotels nutzen unterschiedliche Wärmequellen, je nach regionaler Infrastruktur:
- Biomasse-Heizwerke (z. B. auf Basis regionaler Hackschnitzel)
- Fernwärme
- Gas (wo keine Alternativen verfügbar sind) aktuell nur im Vivea Hotel Umhausen
Alle Daten werden monatlich erfasst, um den Verbrauch und CO₂-Ausstoß transparent darstellen zu können. Auch hier gilt: Die Umstellung auf nachhaltigere Systeme erfolgt dort, wo es technisch und wirtschaftlich möglich ist.
8. Monitoring jeden Monat für jedes Hotel
Ein Kernstück der Nachhaltigkeitsarbeit ist das monatliche Monitoring. Es umfasst Stromverbrauch, Wärmeverbrauch, Wasserverbrauch, Abfallmengen und Arten und deren Recyclingfähigkeit, Chemie (Reinigungsprodukte, die zertifiziert bzw. umweltverträglicher sind), aber genauso das Erfassen der Daten im sozialen und unternehmerischen Bereich.
Diese Daten bilden die Grundlage für: die VSME-Berichte, Vergleichbarkeit der Standorte, realistische Einsparmaßnahmen, langfristige Planung und das Entwickeln genauer Strukturen.
Für Mitarbeitende verändert sich dadurch wenig – die Erfassung erfolgt zentral und technisch unterstützt.
9. Papierstandard & umweltfreundliche Drucksorten
Wir achten bei allen Drucksorten – von Gästeinformationen bis zu internen Unterlagen – auf einen einheitlichen Papierstandard. Dieser entspricht den Vorgaben des Österreichischen Umweltzeichens und setzt auf umweltverträgliche Materialien sowie ressourcenschonende Druckverfahren. Durch klare Regeln und definierte Freigabeprozesse stellen wir sicher, dass Drucksorten bewusst eingesetzt und unnötige Mengen vermieden werden.
10. Barrierefreiheit – für Gäste und Mitarbeitende
Barrierefreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer sozialen Verantwortung. Unsere Häuser verfügen – je nach baulicher Möglichkeit – über barrierefreie Zimmer, Zugänge, Aufzüge, Sanitärbereiche sowie angepasste Angebote im Wellness- und Therapiebereich. Zudem stellen wir sicher, dass wichtige Informationen für Gäste verständlich, gut zugänglich und klar strukturiert aufbereitet sind.
Rücksicht, Respekt und das Bewusstsein, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben.
11. Mitarbeiter-Benefits & soziale Verantwortung
Ein zentraler Teil von Nachhaltigkeit ist die soziale Ebene. Dazu zählen faire Arbeitsbedingungen, Diversität, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und echte Wertschätzung.
- vergünstigten Aufenthalten in unseren Hotels
- kostenloser Verpflegung während der Dienstzeiten
- Gesundheits- und Sportangeboten
- Weiterbildungsangeboten und Teamevents
- kostenlosen oder vergünstigten Mitarbeiterparkplätzen
All diese Benefits & Maßnahmen stärken nicht nur das Wohlbefinden im Arbeitsalltag, sondern auch die Identifikation mit dem Unternehmen.
12. Unternehmerische Verantwortung
Nachhaltigkeit endet nicht bei Umwelt oder sozialem Engagement, sie umfasst auch die unternehmerische Perspektive. Wir arbeiten transparent, erfassen Daten systematisch, richten Prozesse langfristig aus und treffen Entscheidungen, die für Gäste, Mitarbeitende, Partner*innen und Eigentümer*innen nachhaltig sinnvoll sind.
- verantwortungsvolle Budgetplanung
- transparente Berichterstattung (z. B. VSME-Berichte)
- langfristige Investitionen in Energieeffizienz
- verlässliche Zusammenarbeit mit regionalen Partner*innen
- Berücksichtigung sozialer und ökologischer Wirkung bei Entscheidungen
Unternehmerische Verantwortung bedeutet: bewusst handeln, langfristig denken und Entscheidungen treffen, die über den heutigen Tag hinauswirken.
13. Maßnahmen, die langfristig Ressourcen schonen
Das reicht von energieeffizienter Beleuchtung über Dosiersysteme bis hin zu regelmäßiger Verbrauchsüberwachung. Viele dieser Schritte laufen im Hintergrund, ohne die tägliche Arbeit wesentlich zu verändern.
- Dosiersysteme in Küche und Housekeeping → weniger Schleppen, weniger Fehler, klarere Abläufe
- Wasserspartechnologien → gleiche Qualität, weniger Verbrauch
- Green Day (1-mal die Woche Verzicht auf Zimmerreinigung) und klare Mülltrennung → weniger Arbeitsaufwand und mehr Struktur
- regionale Lieferketten → kurze Wege, frische Produkte, Identifikation mit der Region
- überwiegend LED-Beleuchtung in öffentlichen Bereichen und Zimmern
- Zeitschalt- und Abschaltsysteme (z. B. Sauna- oder Lüftungszeiten)
- Wärmerückgewinnung in Wellness- und Schwimmbadbereichen
- optimierte Einstellungen von Haustechnik und Raumtemperaturen
- Bei Renovierungen achten wir auf langlebige, möglichst schadstoffarme Materialien
- Abfallwirtschaftskonzepte
Mit diesen gesetzten Maßnahmen sorgen wir dafür, dass Nachhaltigkeit mehr als ein zeitgemäßes Schlagwort ist.

Martina Schmidhuber | Leitung People & Culture - Künig GmbH











