ViveaWie wird man eigentlich Rezeptionsleiterin?

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Wie wird man eigentlich Rezeptionsleiterin in einem Vivea Hotel?

Martina Schmidhuber im Gespräch mit Cristina Concina, Rezeptionsleiterin im Vivea Hotel Bad Bleiberg.

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Liebe Cristina, du bist inzwischen seit 18 Jahren Rezeptionsleiterin im Vivea Hotel Bad Bleiberg. Wie verlief dein Werdegang bis hierher?

 

Ich war vorher in einem Büro und wollte einfach einmal etwas anderes machen, wollte mal die Hotellerie „ausprobieren“. Ich wollte etwas mit Menschen machen, das hat mir immer schon gefallen. Dann habe ich mich beworben und im Mai 2008 habe ich hier begonnen. Im Laufe der ersten Monate hat sich einiges entwickelt und im Januar 2009 bin ich bereits Rezeptionsleiterin geworden.

Wow, du hast dich offenbar sehr schnell bewährt.

Das hat sich so ergeben, weil meine Vorgängerin in Karenz gegangen ist. Und dann bin ich in dieser Position geblieben, die mir sehr gefällt.

Warum hast du dich damals im Vivea Hotel Bad Bleiberg beworben? Was reizte dich an der Position?

 

Da ich vorher alleine im Büro war, hatte ich wenig Kundenkontakt. Und nachdem ich ein sonniger Mensch bin und gerne unter Leute gehe, hat mir das an Vivea gefallen.

Außerdem wohne ich in Tarvis, das ist in der Nähe. Ich habe mir auch gedacht, dass es ein Vorteil für den Betrieb sein könnte, dass ich zweisprachig bin, da unter den Gästen im Vivea Hotel sicher auch Italiener:innen sind – das ist auch so.

Ich freue mich immer noch, dass es damals mit meiner Bewerbung geklappt hat.

Was macht das Vivea Hotel Bad Bleiberg zu einem besonderen Arbeitsort für dich?

Ja, es ist ein besonderer Arbeitsplatz, eine tolle Arbeitsatmosphäre, ein tolles Arbeitsklima mit den Kolleg:innen, genauso mit der Direktion. Es ist wie eine große Familie. Man kennt sich und redet auch über Privates. Es ist eine warme Atmosphäre. Es ist wirklich angenehm, hier zu arbeiten.

Man hat immer viel zu tun, es ist sehr abwechslungsreich. Man hat einige Herausforderungen, die das Ganze noch schöner machen, sonst wäre es ja langweilig.

Es ist das Gesamtpaket. Man muss auch sagen, dass das Hotel wunderschön ist. Wir haben zudem sehr viele Stammgäste, da ist es auch immer wieder schön, wenn man sich sieht.

Man freut sich, wenn man die Anreiseliste anschaut und sieht: Ah, er oder sie kommt wieder! Da freut man sich einfach! Die Gäste gehören auch zur Familie.

Wie darf man sich nun deinen Arbeitsalltag vorstellen?

Der Frühdienst beginnt um 6.30 Uhr, die Rezeption ist von 6.30 Uhr bis 22.00 Uhr besetzt. Wir machen sehr vieles, wie gesagt, es ist sehr abwechslungsreich: Wir gestalten die Morgenpost, das Menü, das Wochenprogramm. Dazwischen kommen immer wieder Gäste, um etwas zu fragen oder wollen plaudern. Wir haben ein etwas älteres Publikum und da wollen einige einfach eine Ansprache und kommen jeden Tag zum Plaudern vorbei. Wir haben auch sehr viele Anfragen per E-Mail und am Telefon zu beantworten. Wir haben ja Versicherungsgäste und Privatgäste. Wir müssen auch die Bewilligungen für die Aufenthalte aufarbeiten. Wir sind auch viel in Kontakt mit den Versicherungen, was auch interessant ist, weil es anders ist als in anderen Hotels. Es ist einfach eine sehr große Vielfalt.

Wie schaut es mit den Arbeitszeiten aus? Wie flexibel sind diese?

Es gibt Tage, da kann man ein bisschen flexibler sein mit den Zeiten, aber natürlich auch Tage, an denen mehr zu tun ist und dann bleibt man ein bisschen länger. Das kann man sich gut einteilen.

Wichtig ist, dass man zu den Kernzeiten des Tages da ist, von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Am Abend ist man alleine an der Rezeption, das hängt auch von den Jahreszeiten ab. Weihnachten und Silvester sind natürlich sehr starke Zeiten, da haben wir dann zwei Spätdienste, damit niemand allein ist. 

Wir machen unsere Dienstpläne mit Abwechslung. Ich spreche mit den Kolleg:innen, wann sie frei haben möchten und gestalte dann entsprechend die Dienstpläne.

Hast du noch weitere berufliche Ziele hier im Vivea Hotel Bad Bleiberg?


Da es immer wieder Neues gibt – dieses Jahr gibt es z.B. eine EDV-Umstellung –, habe ich gar nicht das Bedürfnis nach einer Veränderung. Mir gefällt meine Arbeit, so wie sie ist …
 

… und die Abwechslung kommt ohnehin von selbst?

Ja, genau! (lacht)

Was möchtest du Menschen raten, die auch Interesse haben, als Rezeptionsleitung zu arbeiten?

 

Man muss vor allem offen sein für andere Menschen. Man muss im Frontoffice sein, genauso im Backoffice. Man muss organisatorische Fähigkeiten haben und flexibel sein. Man muss gerne mit Menschen – sowohl mit Gästen als auch mit Mitarbeitenden – sprechen und sich für sie Zeit nehmen. Es haben sich auch die Zeiten in der Führung geändert, die Mitarbeitenden brauchen mehr Ansprache – sowohl für Betriebliches als auch Privates sollte man immer ein offenes Ohr haben.

Und: immer positiv denken! Ich versuche, stets positiv zu sein. Das hilft. Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen. Ich sehe es so: Wenn man lösungsorientiert und positiv denkt, dann schafft man alles!

Vielen Dank für diesen spannenden Einblick und fürs Gespräch!
Vivea P & C Team | Martina Schmidhuber

   Martina Schmidhuber | Leitung People & Culture - Künig GmbH